Christian Wiglow

Bürgermeisterkandidat

Zu meiner Person:

  • 1962 in Düsseldorf geboren
  • Seit 1972 in Ratingen
  • Seit 1984 politisch aktiv
  • Seit 1985 Gewerkschaftsmitglied (ver.di)
  • Seit 26 Jahren im Rat
  • Abgeschlossenes Studium Lehramt Spanisch/ Englisch
  • 1 Jahr in Spanien (Bilbao) als Deutschlehrer gearbeitet
  • Diplom-Verwaltungswirt als zweite Ausbildung bei der Landeshauptstadt Düsseldorf 
  • Langjährige Erfahrung in kommunalen Leitungsfunktionen
  • Aktuell Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer Personal/ Finanzen im Jobcenter Düsseldorf und stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung
 
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Warum kandidiere ich?

Demokratie lebt von der Möglichkeit, auszuwählen – ich biete den Bürgerinnen und Bürgern programmatisch, politisch und persönlich eine Alternative. Das heißt auch, ich kandidiere ausdrücklich nicht gegen Klaus Pesch.

Ich stehe für eine andere Art von Politik, für eine andere Art von Verwaltungsführung. Menschen muss man mitnehmen, Dinge muss man erklären (können). 

Vertrauen statt kontrollieren, vereinbaren statt verordnen, gemeinsam statt gegeneinander – mit diesen Grundsätzen bin ich immer gut gefahren und glaube zutiefst, dass so mehr erreicht werden kann. Auch in Ratingen, auch in unserem Rathaus und mit unserer Verwaltung. 

Ich möchte den Fokus in der Kommunalwahl auf die wichtigen Zukunftsthemen legen: Wohnen, Mobilität, Zusammenhalt, Digitalisierung (das zeigt uns auch die Corona-Krise, wie viel wir noch tun müssen) und Umwelt – anstatt über eine neue Stadthalle o.ä. zu philosophieren.

Corona hat uns auch gezeigt, dass die neoliberale Doktrin der letzten Jahrzehnte ein Irrweg ist: Hätten wir der Bertelsmann-Stiftung geglaubt, hätten wir jetzt schon zu wenig Klinikbetten. Den Preis für die internationale Preisdrückerei zahlen jetzt Pflegekräfte und medizinisches Personal, die keine Schutzkleidung mehr bekommen, die in Asien oder sonst wo zu elenden Konditionen gefertigt wird, weil bei uns so etwas „wirtschaftlich“ nicht mehr hergestellt werden kann. Kinder aus armen Haushalten bleiben beim Online-Unterricht und eLearning auf der Strecke, weil sie das Equipment nicht haben und die Schulen auch nicht so ausgestattet sind, Abhilfe zu schaffen…

Wir brauchen nicht nur mehr Gemeinsinn, mehr Zusammenhalt, sondern auch mehr Staat – und vor Ort mehr Stadt und viel weniger Privatisierung! Das fängt bei der Reinigung der Schulen an und endet bei städtischen Wohnungs- und Grundstückgesellschaften. 

Wir sind ein reiches Land, wir sind eine reiche Stadt – die Aufgabe sozialdemokratischer Politik, für die ich seit Jahrzehnten stehe, ist es, diesen Reichtum so einzusetzen, dass möglichst alle daran partizipieren. Das ist keine Utopie, sondern eine realistische Option – wenn wir es denn nur wollen! 

Und die letzten Monate haben auch eines gezeigt: Wenn wir müssen, können wir als Staat, als Stadt, als Gesellschaft ganz schnell, ganz entschlossen, ganz radikal handeln, wie der „shut down“ gezeigt hat, wenn es dazu dient, ein großes Unheil abzuwenden. Neben Corona gibt es nach wie vor den Klimawandel, der zwar jetzt in den Hintergrund gerückt wurde, aber nicht weniger bedrohend geworden ist. Wir sehen die Folgen und spüren sie auch bei uns in Ratingen tagtäglich – auch hier können und müssen wir gemeinsam konsequent handeln. Meine Maxime dabei ist, jede Maßnahme zählt, mit lokalem Handeln fangen globale Lösungen an. Bei allen Diskussionen um zusätzliche Gewerbeflächen, um Verkehrsprojekte, um Bauprojekte, um öffentliche Einrichtungen usw. muss immer die Frage nach der Nachhaltigkeit und den Auswirkungen auf den Klimawandel mitgedacht und beachtet werden. 

 

Meine Beiträge

Mobilität

Mobilität für alle

Unter diesem prägnanten Motto fasst die SPD Ratingen ihre Positionen zum Zukunftsthema Mobilität zusammen. Mobilität ist nach unserer Ansicht ein Grundrecht und darf nicht vom

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